„Who cares?“ – Mit der Netzwerkplattform Mederest gegen seltene Erkrankungen

„Who cares?“ wurde am Dienstagabend, 11. Dezember 2018 im Künstlerhaus in Hannover gefragt. Die gleichnamige Dokumentation von Mara Mourão, in der die Geschichten und Motivationen sozialer Unternehmer, wie Nobelpreisträger Muhammad Yunus und der Ashoka-Gründer Bill Drayton porträtiert wurden, bildete den Auftakt dieses Abends. Im anschließenden Interview stellte sich unter anderen Mederest, eine Start-up Initiative, die Patienten mit seltenen Erkrankungen mit anderen Patienten, Medizinern, Forschenden, Interessenvertretern unkompliziert und ohne Aufwand in Verbindung bringen möchte, vor.

Auf die Frage, was Mederest antreibt, erklärte das Team: „Für die meisten Patienten und Patientinnen beginnt mit dem ersten Auftreten von Symptomen ein Martyrium an ergebnislosen Arztbesuchen, ermüdenden Fehldiagnosen, lebensbedrohlichen Anfällen. Erst nach durchschnittlich sieben Jahren erhalten diese Patienten die richtige Diagnose.Die Wahrscheinlichkeit, dass es für ihre seltene Erkrankung überhaupt eine Therapieoption gibt, liegt bei 5%. Was den Betroffenen und ihren Angehörigen hilft, ist das frühzeitige Netzwerken, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und dadurch fachliche, psychologische und soziale Sicherheit und Geborgenheit in einer Gemeinschaft zu erfahren – und genau das möchten wir mit Mederest erreichen.“

Die SKC Beratungsgesellschaft unterstützt Mederest, das aktuell auch am Entrepreneurship-Programm des Social Innovation Centers der Wirtschaftsförderung Hannover teilnimmt (Mederest@SIC).Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Kontaktwünsche zu Mederest haben, melden Sie gerne jederzeit: heike.kielhorn@mederest.com.

VON Dipl.-Kauffrau Heike Kielhorn-Schönermark,Geschäftsführende Gesellschafterin und Beate Kasper, M.A. Soziologie